Schikurs in St. Johann

Vom 8.3. bis 13.3.2020 fuhren die 1., 2. und 3. Klasse auf Schikurs nach St. Johann – Alpendorf. Gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Wahl, Frau Krottendorfer, Frau Silberbauer und unserem Lehrer, Herrn Eidher starteten wir um sieben Uhr morgens.

Die Fahrt war ziemlich lang und Herr Eidher erzählte uns währenddessen von den vielen Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeikamen.

Während der gesamten Fahrt durften wir die Handys nicht verwenden, aber das war kein Problem, denn so hatte man Zeit ein bisschen zu quatschen. Wir spielten UNO, Stadt-Land-Fluss, „Plicht, Wahl oder Wahrheit” und hatten dabei sehr viel Spaß.

Nach einer zirka sechsstündigen Fahrt erreichten wir unser Quartier, wo wir sofort unsere Sachen auspackten. Doch schon nach kurzer Zeit zog es uns schon die Pisten hinauf und wir fuhren noch zwei Stunden Schi.

Ich staunte nicht schlecht, denn dort gab es Achtersessellifte mit beheizten Sitzen.

Am Abend mussten wir ein Tagebuch ausfüllen. Dieses erneuerten wir jeden Tag. Den Abschluss bildete eine anstrengende Wanderung den Berg hinauf.

Um 7:45 Uhr gab es immer Frühstück und da konnten wir uns immer gut stärken, damit wir viel Kraft für den bevorstehenden Schitag hatten.

Am zweiten Tag fuhren wir gleich mit dem G-Link in die Flachau und es waren am Ende des Tages 45 Pistenkilometer.

Besonderen Spaß machte es uns die Hermann-Maier-Weltcupstrecke hinunterzuwedeln. Am beliebtesten war bei uns die Buchauhütte, da kehrten wir meistens nachmittags auf ein kleines Germknödel oder ein Getränk ein.

Nach dem Schifahren duschten wir uns alle und machten uns fertig fürs Abendessen. Es gab immer eine Suppe, danach die Hauptspeise und zum Schluss noch eine kleine Nachspeise.

Am Abend konnten wir unsere Muskeln bei einem Filmeabend wieder entspannen.

Am nächsten Tag war herrliches Wetter und ich kaufte mir in der urigen Buchahütte die besten “Kasnocken”. Am coolsten war der Funpark in St Johann, denn es gab sehr viele Schanzen, leider habe ich einmal die Landung vermasselt. Trotzdem waren es 44 Pistenkilometer am Ende des Tages.

Zu unserem Glück gab es auch einen Skibus, der bis zur Gondelstation fuhr, denn der Ziehweg zur Piste war nicht für jedermann geeignet.

Am Abend gab es immer Nachtspiele und das waren meistens richtige Highlights.

Bevor es in die Disco ging, mussten wir noch Pistenregeln pantomimisch darstellen. Dabei lachten wir sehr viel und gingen gut gelaunt in die Jetyhütte. Es herrschte gute Stimmung und wir brachten sogar die Lehrer zum Tanzen.

Am Mittwoch hatten wir sehr frühlingshaftes Wetter und der Schnee bremste uns daher ein wenig. Wir durften schon die Strecke für unser Abschlussrennen ausprobieren.

An diesem Tag ging jeder früh schlafen, denn am nächsten Tag war das Abschlussrennen. Wir fuhren gruppenweise zum Start und sausten die Piste hinunter. Nach dem Abendessen fand die Preisverleihung statt. Der Tagessieg bei den Mädchen ging an Valerie Toifl und der Tagessieg bei den Burschen an Johannes.

Es sind auch einige schöne Momente gewesen – Herr Eidher bekam eine Sachertorte mit einer Sprühkerze, da er das letzte Mal mitfuhr und das Schönste überhaupt war, dass wir noch auf Skikurs fahren durften.

Alle waren glücklich, dass wir die Heimreise wegen dem Coronavirus nicht schon früher antreten mussten. Frau Wahl desinfizierte uns jeden Tag die Hände und das ganze Haus. Auf der Raststation wurden alle Türschnallen von Frau Silberbauer desinfiziert.

Am Tag der Rückreise fanden wir es schade schon wieder fahren zu müssen, aber wenn man bei seiner Familie zu Hause ist, freut man sich doch auch.

Alle Kinder und Eltern waren glücklich, als wir zu Hause ankamen.

Diesen Schikurs werde ich nie vergessen! (It’s Corona time)

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Ich finde Schikurse sehr cool und bin froh, dass unsere Schule diese anbieten.Meiner Meinung nach ist dank des Skikurses unsere Klasse noch enger zusammengewachsen und ich konnte viele Dinge über meine Schulkameraden herausfinden.

Das Highlight ist natürlich, dass die Eltern nicht mit sind, was aber auch bedeutet, dass man selbst schauen muss, dass man seine Sachen immer dort hat, wo sie sein müssen.

Die Wintersportwoche ist sehr wichtig für die Gemeinschaft, da es dort sehr viele Situationen gibt, die man gemeinsam meistern muss. Das Essen schmeckt dort wahrscheinlich nicht jedem, doch so probiert man auch mal andere Sachen aus.

Man kann zum Beispiel neue Freundschaften schließen oder sich vielleicht mit jemandem versöhnen, mit dem man in letzter Zeit Streit hatte. Jeden Tag übt man auf andere Rücksicht zu nehmen und verschiedene Meinungen zu akzeptieren.

Natürlich gibt es auch Nachteile. Der Schikurs und die Ausrüstung kosten Geld. Im Quartier hat man weniger Platz als zu Hause und es kann schneller zu Streitigkeiten kommen.

Aber ich glaube, dass es viel mehr Vorteile als Nachteile gibt. Alleine den Spaß im Zimmer, auf der Schipiste und am Abend darf man sich nicht entgehen lassen! Außerdem kannst du so viel lachen. Lachen ist gesund und man kommt an die frische Luft. Ich war immer sehr gerne auf Schikurs mit und würde auch gerne nochmal fahren.

(AutorInnen dieses „Potpourri-Berichts”: Marlene Krehan, Valerie Toifl, Jacob Toifl, Florentine Greylinger, Lena Forster, Johannes Wahl)

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